Im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes MediaPark Köln entstand auf dem flächenmäßig kleinsten Grundstück ein Mediengebäude für überwiegend gemeinnützige Bildungseinrichtungen mit Büros, Studios, Mehrzwecksaal, Unterrichts- und Seminarräumen.
Zwei gebäudehohe Kalksandsteinscheiben schließen die gesamte Baumasse in der im Bebauungsplan festgeschriebenen geometrischen Kontur ein und bilden die funktionalen Einheiten für die Medientechnologie mit ihren vielfältigen Bausteinen und zum Teil mehrgeschossigen Räumen ab. So wird die innere Struktur des Hauses außen sichtbar. Die erdfarbene Außenhaut kontrastiert mit den großflächig farbig gehaltenen Innenwänden, die so Funktionsbereiche zuweisen und geschossübergreifende Beziehungen verdeutlichen.
Die Besonderheit dieses Projektes lag in der engen Abstimmung zweier Bauherren, deren unterschiedliche funktionale wie gestalterische Vorstellungen in Einklang gebracht werden mussten.
| Projekt | Neubau eines Kommunikations- und Medienzentrums (KOMED) |
| Standort | Im MediaPark 7, Köln |
| Bearbeitungszeit | 1995 - 1997 |
| Leistungen | Projektsteuerung, Umsetzen eines Wettbewerbsgewinnes |
| Auftraggeber | Komed GmbH, SKI GmbH |
| Planungsbüro | kister scheithauer gross, Köln |
| BGF | 3.500 m² (KOMED-Bereich) |
| Fotos | Fehlauer, Köln |
Mehr Informationen zum KOMED-Gebäude finden Sie auch auf den Seiten der Architekten kister scheithauer gross.