Mit einem einzigartigen Blick auf den Rhein, die Rheinaue und den Nationalpark Siebengebirge präsentiert sich seit 2009 das 5-Sterne-Hotel „Kameha Grand Bonn“ auf dem Gelände eines ehemaligen Zementwerkes aus dem 19. Jahrhundert.
Am „Bonner Bogen“, einem städtebaulichen Entwicklungsgebiet für einen multifunktionalen Büro- und Dienstleistungsstandort, eröffnete aber nicht nur ein Luxushotel mit 192 Zimmern, 62 Suiten und einer flexibel segmentierbaren Veranstaltungsfläche für bis zu 2.500 Gäste, sondern auch ein Haus mit architektonischen Besonderheiten. Mit seiner zur Natur geöffneten, organisch geformten gläsernen Gebäudehülle und dem Interieur eines der renommiertesten niederländischen Designer wurde es 2010 mit dem MIPIM-Award in Cannes, dem „Oskar der Immobilienbranche“, als bestes europäisches Newcomer-Hotel ausgezeichnet.
Aber nicht nur Design, funktionale Technik und Wirtschaftlichkeit standen bei der Konzeption im Vordergrund. Auch das Thema Nachhaltigkeit bestimmte den Planungsprozess, denn energetisch spielt das Kameha Grand eine Vorreiterrolle: das Gebäude beherbergt eine der größten geothermischen Anlagen Europas, die aus dem Grundwasser sowohl die sommerliche Kühlung als auch die Erwärmung im Winter zu 80% unterstützt.
| Projekt | Neubau mit 254 Zimmer und Suiten, Wellnessbereich, Tagungs-/Veranstaltungszentrum und Tiefgarage |
| Standort | Bonner Bogen (ehemalige Zementfabrik), in direkter Rheinlage |
| Bearbeitungszeit | 2007 – 2010 |
| Leistungen | Projektsteuerung |
| Partner | BDK Ingenieurgesellschaft mbH |
| Bauherr, Auftraggeber | BonnVisio Real Estate GmbH & Co. KG |
| Architekt | Architekturbüro Schommer, Bonn www.schommer-architekt.de |
| Bauvolumen | BRI ca. 155.000 m³ |
| Fotos | © Kameha Grand Bonn |
Mehr Informationen zum Projekt erhalten Sie auch unter: www.kamehagrand.com